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31.3.10

SWR-Telefonaktion "Lehrstellen für Jugendliche" am 11. Mai

Zum achten Mal führt der SWR die Telefonaktion" Lehrstellen für Jugendliche " durch. Die Aktion findet statt am Dienstag, 11. Mai 2010, 16.00 bis 18.00 Uhr. Drei Experten der Arbeitsagentur, der IHK sowie der Handwerkskammer aus der Region Stuttgart werden die Fragen der Jugendlichen zum Thema Ausbildung beantworten. Zum Beispiel, wie bewerbe ich mich, wo gibt es noch Ausbildungsplätze, warum bekomme ich keine Lehrstelle trotz vieler Bewerbungen etc. Auch Unternehmer können anrufen und Ausbildungsstellen melden.

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30.3.10

Institut der Deutschen Wirtschaft zur Debatte um türkische Gymnasien in Deutschland: "Hauptsache Abitur"

"Ob nun türkische Gymnasien in Deutschland die Integration von türkischen Jugendlichen in Deutschland verbessern oder mit den Schulen eher eine Art Reintegration in die türkische Kultur gefördert wird, ist nicht entscheidend. Wichtiger ist vielmehr, dass auch Migranten eine gute Bildung zuteil wird."

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25.3.10

Institut der Deutschen Wirtschaft: Viele Migranten ohne Job-Chance

Der Vorwurf, Zuwanderer würden den Sozialstaat in Deutschland ausnutzen, ist bei näherem Hinsehen unhaltbar. Denn das Ausländerrecht erlaubt es vielen Gruppen von Migranten gar nicht, sich in der Bundesrepublik einen Job zu suchen. Selbst qualifizierte Fachkräfte erhalten nur dann ein Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis, wenn sie hier Familie haben.

Nachzulesen im iwd Nr. 12

24.3.10

Bundesregierung startet Ausbildungsinitiative und Medienkampagne

Ziel der Initiative ist es, die wachsende Wirtschaftskraft von Betrieben mit Inhabern mit Zuwanderungsgeschichte verstärkt zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze zu nutzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in 34 Städten Ausbilderseminare für Fachkräfte sowie für Unternehmer mit Migrationshintergrund. Bis Ende 2010 sollen nach erfolgreicher Teilnahme an der Qualifizierung 1.000 zusätzliche Ausbilder mit Migrationshintergrund das von den Kammern ausgestellte Zertifikat der Ausbildereignung in der Hand halten.

Begleitet wird die Initiative von der Medienkampagne „Mittendrin und unsichtbar! Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Bildung“. Bildungsministerin Schavan: "Die deutsche Wirtschaft wird schon aus demografischen Gründen bald auf jeden jungen Menschen angewiesen sein. Wir werden dies als Chance ergreifen, endlich auch die bislang unterdurchschnittliche Ausbildungsbeteiligung von jungen Menschen sowie von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund zu erhöhen."

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23.3.10

Personen mit Migratiosnhintergrund und Alleinerziehende Hauptbetroffene von Einkommenarmut

"Armut trifft hierzulande vor allem Alleinerziehende und Personen mit Migrationshintergrund, weil sie keinen Job haben oder zu wenig verdienen", so die Diagnose des Instituts der Deutschen Wirtschaft. "Kinder haben per se kein erhöhtes Armutsrisiko zu tragen. Wenn die Eltern aber keine Arbeit haben, geht es dem Nachwuchs ebenfalls schlecht. Nicht die Kinder selbst sind somit ein Armutstreiber, sondern der fehlende Job. So gehören 45 Prozent der Kinder, deren Eltern gar nicht oder nur im geringen Umfang erwerbstätig sind, zur ärmeren Bevölkerung. Sind die Eltern dagegen zumindest annähernd vollzeiterwerbstätig, fallen weniger als 3 Prozent der Kinder in die Kategorie der Armen."

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22.3.10

Rechtlicher Status beeinflusst Bildungschancen

Flüchtlinge bilden unter den Migranten in Deutschland eine besonders benachteiligte Gruppe. Aussiedlern hingegen hat die deutsche Staatsbürgerschaft den Zugang zu Fördermaßnahmen ermöglicht, die zu erheblichen Bildungserfolgen geführt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).

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17.3.10

Neues Datenportal des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge online

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt ab sofort Daten zu verschiedenen Aspekten der Integration von Migranten in Deutschland online zur Verfügung. Die Datenbank "Integrationsreport" ermöglicht den Zugriff auf sozio-demographische Grunddaten der Zuwandererbevölkerung sowie auf Daten zur schulischen und beruflichen Bildung, zur sprachlichen Integration, zur Wohnsituation und zur Einbürgerung. Weitere Bereiche werden sukzessive folgen. Die Daten sind als kommentierte Excel-Tabellen aufbereitet.

Zur Datenbank Integrationsreport

15.3.10

IAB untersucht Zusammenhang zwischen Qualifikationsstruktur und Erwerbsbeteiligung

Die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung "führt in aller Deutlichkeit vor Auge, wie wichtig der Berufsabschluss für eine aktive Teilnahme am Erwerbsleben ist. Die Erwerbstätigen sind die Komponente des Erwerbspersonenpotenzials, die mit Abstand den geringsten Anteil an Personen ohne beruflichen Abschluss aufweist. Dieser Anteil ist bei den registrierten Arbeitslosen und bei der Stillen Reserve sehr viel höher. Im Gegenzug dazu finden sich in diesen beiden Komponenten deutlich geringere Anteile an Hochqualifizierten. Personen mit Fachschul- oder Hochschulabschluss sind weit überwiegend erwerbstätig und nur zu geringen Anteilen arbeitslos oder in der Stillen Reserve. [...] Mittel- bis längerfristig ist zu erwarten, dass sich der seit längerem zu beobachtende Abbau an Arbeitsplätzen mit geringen Qualifikationsanforderungen weiter fortsetzten wird. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die wenigen verbleibenden Einfacharbeitsplätze zunehmend mit formal Qualifizierten besetzt werden."

Die Empfehlungen der Forscher: Verbesserte Weiterbildung Geringqualifizierter, aber auch von Beschäftigten mit einfacher Ausbildung sowie angesichts vieler Teilzeitarbeitskräfte die Verbindung bildungspolitischer Maßnahmen mit flexiblen Arbeitszeitregelungen.

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10.3.10

Bertelsmann-Stiftung: "Junge Zuwanderer vermissen faire Bildungschancen"

Nach einer repräsentativen Umfrage unter Migrant/innen haben 45 Prozent der 16- bis 24-Jährigen das Gefühl, dass Schüler mit Migrationshintergrund nicht die gleichen Chancen erhalten wie ihre deutschen Mitschüler.

Fast 39 Prozent der jungen Migranten machen schlechte Deutschkenntnisse für die fehlende Chancengleichheit von Schülern aus Zuwandererfamilien verantwortlich. 37 Prozent von ihnen glauben, dass die schlechteren Möglichkeiten ihre Ursache darin haben, dass die Eltern ihre Kinder bei den Hausaufgaben nicht richtig unterstützen können oder sich keine Nachhilfe leisten könnten.

Vor diesem Hintergrund startet die Bertelsmann-Stiftung zum zweiten Mal ihren Schulwettberwerb "Alle Kids sind VIPs" und lädt Schüler der Klassen fünf bis zwölf ein, sich mit vorbildlichen Projekten für eine bessere Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien an ihrer Schule einzusetzen.

Zum Wettbewerb

5.3.10

Rheinland-Pfalz: Schüler mit Migrationshinterhrund fast doppelt so häufig ohne Hauptschulabschluss

Laut der Statistik über Schulentlassene in 2009 ist der Anteil derjenigen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, insgesamt weiter gesunken. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Schulabgänger mit Hochschulreife erhöht.

Die Zahl der jungen Migrant/innen ohne Schulabschluss ist mit 11.2 Prozent weiterhin doppelt so hoch wie die der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Vergleichszahlen aus den Vorjahren gibt das Statistische Landesamt zu dieser Gruppe allerdings nicht an.

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4.3.10

Staatsministerin Böhmer appelliert an Unternehmen, jungen Migranten eine Chance zu geben

Laut Entwurf des Berufsbildungsberichts 2010 sind ausländische Jugendliche wesentlich seltener an einer Ausbildung beteiligt als gleichaltrige Deutsche. So liegt der Anteil der Ausländer an einer Berufsausbildung bei 32,2 Prozent. Bei den deutschen Jugendlichen sind es 68,2 Prozent.

Dazu die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer: "Ich fordere die Arbeitgeber auf, Jugendlichen aus Zuwandererfamilien mit einem Schulabschluss und bei gleicher Eignung verstärkt eine Chance zu geben. Wegen seines Namens oder seiner Herkunft darf niemand ausgegrenzt werden. Viele Unternehmen setzen bereits auf
junge Migranten, denn sie sind die Fachkräfte von morgen!"

2.3.10

Wertlose Diplome: Eckpunktepapier zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beschlossen

Hunderttausende Zuwanderer in Deutschland sind weit unterhalb ihrer im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikation beschäftigt oder gar erwerbslos, weil ihre Diplome hierzulande nicht anerkannt werden.

Laut Frankfurter Rundschau soll sich das bald ändern, denn das Bundeskabinett hat sich kürzlich darauf geeinigt, die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen zu vereinfachen. Das Bildungsministerium hofft, so dem Fachkräftemangel insbesondere in mathematisch-naturwissenschaftlichen Berufen, bei Ingenieuren, Lehrern und Ärzten, entgegenzusteuern.

Von 2011 an sollen alle Zuwanderer einen gesetzlichen Anspruch "auf ein Anerkennungsverfahren für im Ausland erworbene Berufsabschlüsse und Qualifikationen" erhalten.

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12.2.10

Deutschlands Muslime: Islamisierung der arabischen und türkischen Minderheiten

"Nicht mehr die nationalen, ethnischen, sozialen, kulturellen und individuellen Identitätsmerkmale beherrschen seitdem die Wahrnehmung. Die Zugewanderten und ihre Nachkommen werden von der Mehrheitsgesellschaft auf ihre religiöse Identität reduziert. Gleichzeitig wurde der Islam in endlos redundanten Debatten des Feuilletons zu einer rückständigen und potenziell gewalttätigen Religion erklärt", stellt Eberhard Seidel in Le Monde Diplomatique fest. Die Mehrheitsgesellschaft frage sich ängstlich: "Wird Deutschland vom Islam unterwandert? Stellen arabische und türkische Jugendliche die Fundamente unseres Zusammenlebens in Frage?

Diese Angst ist irrational. Der terroristische Dschihadismus ist zwar brandgefährlich, weil er den Tod vieler seiner Gegner ersehnt, aber in Deutschland stößt er nur bei sehr, sehr wenigen Muslimen auf Zustimmung und Unterstützung."

Zum Artikel

8.2.10

Studie belegt Benachteiligungen am Arbeitsmarkt für Bewerber mit türkischem Namen

Forscher der Universität Konstanz hatten in einem Feldversuch über 1000 Bewerbungen auf Praktikumsstellen für Wirtschaftsstudenten verschickt. Dazu verwendeten sie inhaltlich gleichwertige Bewerbungsunterlagen, denen per Zufall ein Name eindeutig deutscher oder türkischer Herkunft zugeordnet wurde. Die fiktiven Bewerber hatten nicht nur vergleichbare Qualifikationen und Fähigkeiten, sondern waren zudem ausnahmslos deutsche Staatsbürger und Muttersprachler. Das Ergebnis: Bewerber mit türkischen Namen erhielten insgesamt 14% weniger positive Antworten.

[Zur Pressemitteilung des Instituts Zukunft der Arbeit]

[Zur englischsprachigen Studie]

5.2.10

"Monitor Arbeitsmarkt und Migration" des Kreises Offenbach in Betrieb genommen

Die Frage, wie MigrantInnen in den Arbeitsmarkt und das Bildungssystem der jeweiligen Kommune integriert werden können, eine hohe politische Priorität in vielen Städten, Gemeinden und Kreisen. Die meisten Kommunen haben bisher keinen systematischen und umfassenden Überblick über die Situation der Migranten auf dem jeweiligen kommunalen Arbeitsmarkt. So sind beispielsweise weder die Qualifikationen der Migranten genau bekannt, noch kann die Frage beantwortet werden, welche dieser Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden, ob also das Angebot mit der Nachfrage übereinstimmt. Die Kommunen können zwar auf verschiedenste Datenquellen zurückgreifen, doch die Aufbereitung der Informationen gestaltet sich aufwendig.

An dieser Stelle setzt der Hessische Monitor Arbeitsmarkt und Migration' (HeMonA) ein: Dort werden unter Nutzung statistisch-methodischer Verfahren verschiedene Datenbestände miteinander verknüpft, die dann eine solide kommunale Planungsgrundlage darstellen.

[Zum "Monitor]

3.2.10

Migrationsbericht 2008 veröffentlicht

Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeiteten Migrationsbericht 2008 verabschiedet. Der Bericht, der auf Wunsch des Bundestages jährlich erstellt wird, gibt auf der Grundlage der vorhandenen Daten einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland und beinhaltet neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland und der detaillierten Darstellung der verschiedenen Zuwanderergruppen (z.B. Unionsbürger, Studierende, Arbeitsmigration, Asyl und humanitäre Aufnahme, Familiennachzug) einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung.

Download des Berichts

29.1.10

Kündigung aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse unter bestimmten Bedingungen zulässig

Einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (2 AZR 764/08) zufolge ist eine Kündigung eines Arbeitnehmers wegen unzureichenden Deutschkenntnissen rechtmäßig. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben hat, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und der Arbeitnehmer eine Fortbildung verweigert hat.

Mehr zu dieser Entscheidung

26.1.10

Mikrozensus 2008: Jeder sechste Rheinland-Pfälzer mit Migrationshintergrund

Laut Auswertung des Statistischen Landesamts lebten im Jahr 2008 rund 734.000 Personen in Rheinland-Pfalz, die entweder selbst nach Deutschland zugewandert oder Nachkommen von Zuwanderern sind. Das waren rund 4.200 mehr als im Jahr zuvor. Mit einer Quote von 18,2 Prozent lag der Anteil in Rheinland-Pfalz unter dem Bundesdurchschnitt von 19 Prozent.

Zur vollständigen Presseerklärung

19.1.10

Anerkennung: Offizielle Zeugnisbewertung seit diesem Jahr möglich

Inhaber einer ausländischen Hochschulqualifikation können sich seit dem 4. Januar an die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) im Sekretariat der Kultusministerkonferenz wenden und eine Bewertung ihres ausländischen Abschlusses beantragen. Sie erhalten dann ein Dokument, das ihnen die Bewerbung auf dem deutschen Arbeitsmarkt erleichtern kann.

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13.1.10

Dritter Zuwanderungs- und Integrationsbericht für Rheinland-Pfalz veröffentlicht

Der Bericht soll die Öffentlichkeit über die integrationspolitischen Entscheidungen und Maßnahmen des Landes informieren und ist zugleich eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz.

Zum Bericht

11.1.10

Studie räumt mit Vorurteilen auf: Höhere Erwerbslosigkeit von Migranten nicht auf geringere Motivation zurückzuführen

Zweieinhalb Jahre lang untersuchte ein Forschungskonsortium im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Konsequenzen des SGB II speziell für Personen mit Migrationshintergrund. Herausgearbeitet wurden Potenziale und Hemmnisse im Hinblick auf die Integration in Erwerbsarbeit.

Die Erwerbsmotivation von Migranten im ALG II-Bezug stehe insgesamt der von Deutschen ohne Migrationshintergrund nicht nach, so die Experten. Teilweise verfügen sie über höhere Qualifikationen als die ALG II-Empfänger ohne Migrationshintergrund.

Den ausführlichen Forschungsbericht, der auch die Vermittlungspraxis und Beratung von Migrant/innen und Nicht-Migrant/innen darstellt, sowie eine Zusammenfassung finden Sie hier.

4.1.10

Jeder vierte ALG-II-Bezieher mit Migrationshintergrund hat einen ausländischen Berufs- oder Hochschulabschluss

Die Bundesregierung hat vor kurzem beschlossen, die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen und Berufsabschlüssen zu verbessern und das Anerkennungsverfahren transparenter zu gestalten. Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit sieht hier auch einen Auftrag an die BA. „Jeder vierte Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit Migrationshintergrund hat im Ausland einen Berufs- oder Hochschulabschluss erworben. Unsere Aufgabe muss es sein, arbeitslose Migranten darin zu unterstützen, ihre im Heimatland erworbenen Abschlüsse adäquat am deutschen Arbeitsmarkt einzusetzen."

Zum gesamten Artikel auf www.migazin.de

9.12.09

Kabinett beschließt Eckpunktepapier zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Als "wichtigen Beitrag zur nachholenden Integration der bereits hier lebenden Migrantinnen und Migranten" sowie als Mittel im Kampf gegen Fachkräftemangel bezeichnet die Bundesregierung die "Eckpunkte zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland
erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen", die das Kabinett heute verabschiedete.

Kern des Papiers sind ein gesetzlich geregelter Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren sowie die Etablierung eines "umfassenden individuellen Verfahrens zur Feststellung beruflicher Qualifikationen".

Zum Eckpunktepapier

9.11.09

Studienangebot für hochqualifizierte Zuwanderer

Hochqualifizierte Menschen mit Migrationshintergrund haben es schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Oft jobben Akademiker als Hilfskräfte. Das neue Projekt „Studienerfolg für hochqualifizierte Migranten“ der TU Clausthal, das in Niedersachsen in ähnlicher Form nur noch die Uni Oldenburg anbietet, soll dies ändern.

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5.11.09

"Oft Vorurteilen begegnet"

Die Mainzer Allgemeine Zeitung stellt Kamil Ivecen, Besitzer der Lomo Buchbar in Mainz, und die Aktionspartnerschaft "Vorsprung durch Vielfalt" vor.

Zum Artikel

5.11.09

Leitfaden Gesundheit für Migranten in Koblenz

Die Stadt Koblenz hat einen "Leitfaden Gesundheit" herausgegeben, der Migrantinnen und Migranten jeweils in Deutsch und einer von neun weiteren Sprachen aktuell über Fragen zum Gesundheitswesen informiert. Themen sind u.a. Krankneversicherung, Arztbesuch, Vorsorgeuntersuchungen und Verhalten im Notfall.

Mehr Infos

 

 

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